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Anmerkung |
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Dieses Kapitel beschreibt nur die Vorlagen ohne die Spezialfälle Globale Dateien (siehe Abschnitt 7.7, „Globale Dateien“) und Globale Vorlagen (siehe Abschnitt 7.6, „Globale Vorlagen“). |
Da die Vorlagen von Welcompose in der Datenbank gespeichert werden, unterscheidet sich das Welcompose-Vorlagensystem in einigen Punkten von normalen Vorlagensystemen, wie man sie von anderen Content Management Systemen kennt. Kurz gesagt:
Statt Dateien auf der Festplatte, die mit einem Editor und FTP bearbeitet werden, sind Vorlagen Datensätze in der Datenbank, die über das Webinterface bearbeitet werden.
Die Dateinamen der Vorlagen wurden durch Vorlagentypen ersetzt. Die Vorlagentypen definieren nun, welche Vorlage für welche Ansicht verwendet wird.
Statt Verzeichnissen mit Vorlagen für verschiedene Seiten gibt es Vorlagengruppen, die im Adminbereich zusammengeklickt und mehreren Seiten gleichzeitig zugewiesen werden können.
Dies macht das Vorlagensystem leider an einigen Stellen etwas komplexer, bringt an anderen Stellen dafür eine einfachere Bedienung und vor allem mehr Flexibilität.
Grundsätzlich wird für jede Art von Seite eine Vorlage erstellt, die über das Web gespeichert und modifiziert werden kann (siehe Abschnitt 7.3.2, „Vorlagen verwalten“). So hat man unter anderem eine Vorlage für normale Inhaltsseiten, eine Vorlage für die Startseite eines oder mehrerer Blogs oder für die E-Mails, die von den Formularen versendet werden. Anstatt der eigentlichen Inhalte werden Platzhalter gesetzt, die Welcompose beim Aufbereiten der Seite wiederum durch die jeweiligen Inhalte ersetzt (siehe Abschnitt 7.3.3, „Anwendung“). Vorlagen lassen sich auch aufteilen und beispielsweise von mehreren Vorlagen genutzte Teile in gesonderten Vorlagen auslagern, die in die verschiedenen Vorlagen beim Laden einer Seite wieder eingesetzt werden (siehe Abschnitt 7.5.3.3, „Vorlagen in Vorlagen integrieren“).
Die Vorlagen werden nicht direkt den jeweiligen Seiten zugewiesen. Das bedeutet, man kann Welcompose nicht einfach anweisen, direkt eine bestimmte Vorlage für eine Seite zu verwenden. Statt dessen kommen Vorlagengruppen (siehe Abschnitt 7.4, „Vorlagengruppen“) und Vorlagentypen (siehe Abschnitt 7.5, „Vorlagentypen“) zum Einsatz.
Die Vorlagengruppen dienen dazu,
die Vorlagen zu gruppieren. Hat man beispielsweise eine
Vorlagengruppe mit dem Namen
Standardvorlagen, kann man dieser eine
oder mehrere Vorlagen zuweisen. Dieser Vorlagengruppe wird wiederum
eine Seite zugewiesen wird, was bedeutet, dass die Seite in
Zukunft nur Vorlagen aus diesem Vorlagengruppe verwendet.
Dieses Konstrukt ist nötig, da einzelne Seiten, beispielsweise ein Blog, über mehrere Ansichten verfügen, die alle eine eigene Vorlagen benötigen, und nur so mehrere Vorlagen einer Seite zugeordnet werden können.
Damit Welcompose weiss, welche Vorlage es für welche Seite respektive Ansicht aus einem Vorlagengruppe auswählen muss, kommen die Vorlagentypen zum Einsatz. Sie definieren, für welchen Zweck respektive Ansicht eine Vorlage geeignet ist. So wird die Vorlage zur Darstellung eines Formulars auch wirklich zur Darstellung eines Formulars und nicht einer Inhaltsseite verwendet. Und da pro Vorlagengruppe nur jeweils eine Vorlage mit einem bestimmten Typ erlaubt ist, kommt es auch zu keinem Durcheinander, dass Welcompose auf einmal nicht entscheiden kann, welche der verschiedenen Vorlagen mit dem gleichen Typ gewählt werden soll.
Der Ablauf, wenn Welcompose zur Aufbereitung einer Seite eine Vorlage auswählt, ist nun immer gleich. Da bekannt ist, welche Seite aufgerufen werden soll, weiss Welcompose, welcher Vorlagengruppe mit der Seite verbunden ist und welcher Vorlagen-Typ zur Darstellung dieser Seite benötigt wird. Also schaut Welcompose in der entsprechenden Vorlagengruppe nach, ob eine Vorlage des gewünschten Typs vorhanden ist. Wenn ja, wird diese zur Aufbereitung der Seite verwendet. Wenn nicht, wird ein Fehler angezeigt.
Wie man sich dieses Prinzip zu Nutze machen kann, um beispielsweise Vorlagen schnell und einfach zu wechseln oder für verschiedene Seiten verschiedene Designs zu haben, zeigen die Anwendungsbeispiele, die in den Kapiteln zu Vorlagen, Vorlagengruppenn und Vorlagentypen enthalten sind.